eduroam

Nutzung des WLANs durch Gäste der FU

Die Freie Universität Berlin ist Mitglied der eduroam-Initiative, die Mitarbeitern und Studenten von anderen Wissenschaftseinrichtungen einen Internetzugang ermöglicht. eduroam steht für "Education Roaming" und Angehörige teilnehmender Einrichtungen können sich im Netz der Freien Universität Berlin unter Verwendung der Accountdaten ihrer Heimateinrichtung ins WLAN einloggen und darüber das Internet nutzen.

Die folgenden Webseiten zeigen die aktuell teilnehmenden Einrichtungen:

Wenn Sie sich als Angehöriger einer anderen eduroam-Einrichtung auf dem Campus der Freien Universität Berlin aufhalten, so können Sie die gleiche eduroam-Konfiguration verwenden, die Sie auch in Ihrer Heimateinrichtung benutzen. Bitte beachten Sie, dass Sie für diesen Zweck das an der Freien Universität Berlin ausgestrahlte Funknetz mit dem Namen "eduroam" verwenden. Dieses gilt auch, wenn Ihre Heimateinrichtung einen anderen Namen für das dortige Funknetz verwendet.

Häufig gestellte Fragen


1. Meine Konfiguration funktioniert in meiner Heimateinrichtung, aber nicht im Campusnetz der FU.

Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur Ihren Usernamen, sondern auch den Einrichtungsnamen verwenden. Falls Sie aus der Universität "Beispiel" stammen, so müssen Sie sich mit username@uni-beispiel.de anmelden und nicht nur mit username. Anderenfalls können die Server der Freien Universität Berlin keine Zuordung herstellen und werden Loginversuche ablehnen.

2. Kann die Freie Universität Berlin meinen Usernamen und mein Passwort mitlesen?

Bei der richtigen Verwendung von 802.1X und aktivierter Prüfung der Zertifikate wird Ihr Passwort durch einen verschlüsselten Tunnel zum Validierungsserver Ihrer Heimateinrichtung geschickt und kann auf dem Weg nicht dekodiert werden. Sofern zum Tunnelaufbau keine spezielle "anonyme Identität" konfiguriert wurde, wird Ihr Username (aber nicht Ihr Passwort) auch ausserhalb des verschlüsselten Tunnels verwendet. Achten Sie im eigenen Interesse unbedingt darauf, dass alle verwendeten Zertifikate überprüft werden und von einem gültigen Stammzertifikat abgeleitet sind. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihr Rechner die Daten auch an Ihre Heimateinrichtung und nicht an fremde Systeme übermittelt.

3. Bietet die Freie Universität Berlin einen "VPN/Web"-Zugang an?

Nein. Diese Technik arbeitet nicht mit einem verschlüsselten Tunnel, so dass die Sicherheit Ihres Usernamens und Passwortes bei dieser Art des Zuganges nicht gewährleistet wäre. Die Server der Freien Universität Berlin lehnen derartige Anmeldeversuche sofort ab und leiten diese nicht weiter. Bitte benutzen Sie den (sicheren) 802.1X-Zugang.

4. Wie bekomme ich Zugang, wenn meine Heimateinrichtung nur "VPN/Web", aber kein 802.1X, unterstützt?

In dem Fall ist ein Zugang nicht möglich. Bitte sprechen Sie mit den zuständigen Mitarbeitern Ihrer Heimateinrichtung und weisen diese auf die 802.1X Technik hin. Bei der Nutzung von "VPN/Web" kann die Vertraulichkeit Ihres Passwortes nicht gewährleistet werden, so dass diese Technik für eine weltweite Nutzung nicht geeignet ist.

5. Wie kann ich Zugang bekommen, wenn meine Heimateinrichtung nicht an eduroam teilnimmt?

eduroam ermöglicht die einfache Nutzung fremder Infrastrukturen. Bitte weisen Sie die zuständigen Mitarbeiter Ihrer Heimateinrichtung auf das eduroam-Projekt hin und erwähnen, dass Sie ein Interesse daran haben, dass Ihre Heimateinrichtung an eduroam teilnimmt. Gäste der FU, deren Heimateinrichtungen an eduroam nicht teilnehmen, benötigen einen ZEDAT-Gast-Account, dessen Beantragung ein FU-Mitarbeiter als Gastgeber für Sie übernehmen muss. Um bürokratischen Aufwand zukünftig zu vermeiden, sollten Sie unbedingt ihre Heimateinrichtung auf die Möglichkeit zur Teilnahme an eduroam auffordern.